Schon als Kind habe ich es geliebt, zu zeichnen. Ich erinnere mich gut an die Ruhe, die mein Vater ausstrahlte, während er am großen Zeichentisch stand und seine Entwürfe durchdachte. Dann lag ich am liebsten am Boden und habe auch vor mich hingezeichnet. Oder wir waren draußen und es er sagte – schaue erst genau, dann zeichne.
Das war also schon die erste Verknüpfung von innerer Ruhe und zeichnerische Linien auf dem Papier.
Meditation habe ich dann im Konfirmandenunterricht kennengelernt und war sofort fasziniert – dieses scheinbar äußerlich nichts tun und still sein, war genau meine Welt.
Beiden Faszinationen – das Zeichnen in Stille und das Sitzen in Stille – bin auf verschiedene Weise in meinem Leben gefolgt.
Jan Sedivy und seinen Kontemplationskursen bin ich begegnet, als es in meinem Leben beruflich sehr viele internationale Reisen gab. Die Meditation wurde seither immer stärker meine Kraftquelle.
Mittlerweile ist mein Weg wieder bei meinen Wurzeln im ursprünglich gelernten Schmuckdesign angekommen und ebenso wie früher bin ich wieder Dozentin.
Heute konzentriere ich mich auf die Verbindung von Kreativität und Meditation und unterrichte meditatives Zeichnen.
Es ist wunderbar zu sehen, wie jede und jeder in meinen Seminaren sich selbst kreativ entfaltet und der eigenen Intuition Vertrauen schenkt.
Ich habe ein Zertifikat als Leiterin für Meditationskurse und bin geistliche Begleiterin. Ansonsten genieße ich meine Ehe und große Patchwork-Familie, bin am liebsten in den Bergen unterwegs oder ziehe mich in mein Atelier zurück.
Für die Ausrichtung meiner Seminare liebe ich das Zitat aus:
Der kleine Prinz: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“